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Offene Ganztagsschule
 

Herbstferien 2006:
„Wie die Römer lebten“ · Sportcamp · „Spuren der Indianer“


Eine Entdeckungsreise – „Wie die Römer lebten“

Gisela, unsere Begleitung vom Museumsdienst, brachte den Kindern die Geschichte mit einer Reise in die Vergangenheit ganz plastisch nah.

So verkleideten sich die Kinder im Römisch-Germanischen-Museum mit Gewändern der Römerzeit – Charlotte: „Ich bin jetzt eine echte reiche Römerin und habe einen Palast – ist das nicht toll!“ Auch die Besucher des Museums hatten ihre Freude an den jungen Römer und Römerinnen der OGS Grüngürtelschule.
Dann kam u.a. die Frage der Kinder, „wie haben die Römer eigentlich Licht gemacht?“ Auch hier brachte Gisela schnell eine Lösung – es wurde eine Menge Ton ausgepackt und jeder durfte nach Originalvorlagen aus der Römerzeit mit der eigenen Öllampenherstellung loslegen.

Am folgenden Tag wurde fleißig geknetet, geschnipselt, gerührt, gepresst, gebacken und zum Schluss gespeist, denn auf dem Plan stand die Römische Küche mit ihren Leckereien.

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„Alles rund um den Ball – Sportcamp“

Im 3. Projekt der diesjährigen Herbstferien hieß es „Kinder in Bewegung“ – alles rund um den Ball und die Leichtathletik. Hier wurde geworfen, gesprungen, gelaufen und gespielt.

Fazit der Herbstferienbetreuung durch den Träger der OGS an der Grüngürtelschule, den „TV Rodenkirchen 1898 e.V.“, Iris Januszewski (Vorsitzende): „59 Kinder hatten eine erlebnisreiche und kreative Ferienwoche.“

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Indianer-Bilder…


„Auf den Spuren der Indianer“

Eva, unsere Museumspädagogin im Rautenstrauch-Joest-Museum, hatte alle Hände voll zu tun, um die Fragen der Kinder zu beantworten. Auch die Frage von Kira, Lea, Severin, und Nina – „Wo war eigentlich Winnetou zu Hause?“ – konnte schnell beantwortet werden.

Dann konnte die Reise auf den Spuren der Indianer und der Bisons beginnen. Unser erster Reiseabschnitt befasste sich mit dem Wohnen, Schnitzen und den Tänzen der Indianer. Hier stellt Eva den OGS Kindern die unterschiedlichsten Wohnarten der Indianerstämme dar. So zum Beispiel das Haus zum Wegtragen das „Tipi“. In diesem Zelt der indianischen Normaden (u.a. Der Sioux) hatte die ganze Familie Platz. Oder die Pueblo-Indianer, die ihre Wohnungen halb in die Felsen im Südwesten Amerikas bauten. Das Haus des Häuptlings war immer das größte und vor jedem Haus stand ein sogenannter Wappenpfahl. In einem Indianerdorf gab es auch noch andere Pfähle so u.a. der Totempfahl. Hier hatte die Fantasien der Kinder über die abgebildeten Figuren und deren Bedeutung keine Grenzen.

Beim Maskenbasteln kam dies deutlich zum Ausdruck. Großes Interesse hatten die kleinen Figuren die wie Geister aussahen bei Marco, Luisa, Kira und Lea und den anderen Kindern geweckt – was waren das für Figuren? Welche Bedeutung hatten Sie? Und wie ist ihr Name? Eva lüftete dieses in wunderschönen Geschichten rund um die Geheimnisse der Figuren. „Kachinas“ nennt man sie.
Durch bestimmte Feste und Regeln huldigte man dem Sonnengott und dem Gott der Fruchtbarkeit. Nicht ganz so mächtig wie die Götter sind die Kachina-Geister, die Fürsprecher der Menschen bei den Göttern sind und gleichzeitig Glücksbringer sind.

Voller Tatendrang ging es in den Werkraum und jeder konnte seinen ganz persönlichen Glücksbringer basteln.

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